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Schnee und die Bahn Teil 2

Na, es wäre ja langweilig, wenn alles funktionieren würde.

Oder soll ich lieber anfangen mit „2 Wochen später, gleicher Zug, gleiche Sch****“. So ähnlich war es nämlich ^^

Aber ganz von Anfang an:

Meine EVB nach Buxtehude kam heute (ach ne, inzwischen schon gestern) pünktlich und fuhr auch pünktlich ab. Bis auf, dass der Fahrkartenautomat im Zug (mal wieder) nicht funktionierte, war alles noch wunderbar. Ich hab mich nur gewundert, warum sie statt mit einem neuen mit zwei alten Triebwagen im Verbund fahren. Naja kurz vor Buxtehude kam dann die Antwort – die S-Bahn Strecke Stade<->Pinneberg ist auf dem Abschnitt Buxtehude<->Hamburg-Neugraben immer noch nicht wieder für die S-Bahn-Züge zu befahren, da die Oberleitungen wohl eingefroren seien. Also werde unsere EVB nicht in Buxtehude enden, sondern weiterfahren bis Neugraben und somit die S-Bahn ersetzen. Ein weiterer Doppelverbund der EVB stand auch noch in Buxtehude, der pendelt wohl aktuell immer zwischen Neugraben und Buxtehude. Ja, ich wollte aber ja den metronom haben, der dann nach Hamburg-Harburg fährt.

Der kam auch pünktlich und für mich lief alles noch ganz gut. Gut, wir legten noch einen Extrahalt in Neugraben ein mit dem metronom, aber das war nicht der Rede wert und so kamen wir recht pünktlich in Harburg an. Hier schien dagegen totales Zugchaos zu herrschen. Aber nach meinen 28 Minuten Aufenthalt schien auch pünktlich der Zug nach Uelzen zu kommen. Unterwegs hatten wir dann aber in jedem Bahnhof was anderes. Weichenfehler, Signalstörung, ….. Die Zeit schwand schon wieder dahin und mit 10 Minuten Verspätung kamen wir dann in Uelzen an. Aber ok, nicht so schlimm, noch ein paar Minuten Zeit, in den Zug nach Göttingen umzusteigen. Noch kurz über die Lautsprecherdurchsage „alle Anschlüsse wie Regionalbahnen und Regionalexpress warten sehnsüchtig auf Sie“ gefreut und dann zum vermeintlichen Zug nach Göttingen gelaufen. Aber das war noch der Zug davor, der nach Hamburg zurück fährt. Der von Göttingen kommende Zug, der dann zurück fährt, war noch gar nicht da und wurde mit 30 Minuten Verspätung angegeben. Nicht so schlimm, er hat ja 32 Minuten Aufenthalt normalerweise. Als der Zug dann ankam, musste man feststellen, dass bei den beiden vordersten Waggons (von sechs) keine einzige Tür mehr ging. Weder die außen zum Bahnsteig, noch die innen zum jeweils nächsten Waggon. Aber das müssen sie zum Glück festgestellt haben (bzw. es muss kaputt gegangen sein) bevor jemand in den Waggon rein konnte. Ich stieg also in Waggon dahinter und so fuhren wir auch mit nur 7 Minuten Verspätung ab Richtung Hannover und Göttingen. Aber weit kamen wir nicht. Wir hatten zwar ein bisschen Zeit wieder herausgefahren, aber in Unterlüß blieben wir dann stehen. „Betriebsbedingt werde es zu einer kurzen Verzögerung kommen“ hieß es… Außerdem kam noch die Durchsage, dass alle Toiletten defekt seien, außer der Behindertentoilette in Waggon 1 ganz am Ende des Zuges… Na klasse…

Nachdem zwei Züge vor uns (zeitlich) den Streckenabschnitt vor uns (örtlich) durchquert hatten, hieß es dann schon, dass wir noch „ein paar Minuten wegen einer Gleisstörung warten müssen“. 6 (In Worten SECHS) Züge mussten wir vorbei lassen, bis wir uns endlich wieder in Bewegung setzten. Und so erreichten wir den nächsten Halt Eschede dann auch mit der gerinfügigen Verspätung von 38 Minuten. Quasi pünktlich… Diese konnten wir auch nicht wieder rausfahren und so war ich im Endeffekt ca. 45 Minuten später an der Wohnung als geplant… Top!

Und wieder nur, weil offensichtlich 3-5cm Schnee und ein paar Grad Minus schon zu viel für den Bahnverkehr sind…

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One Response to “Schnee und die Bahn Teil 2”

  1. Karina sagt:

    Der Satz „Der Wintereinbruch kam ganz plötzlich“ ist mittlerweile ja wohl sowas von überholt, jedes Jahr der gleiche Scheiß, wann lernen die Leute endlich daraus?
    Wenn die Bahn weiß, in ner Woche fängts an zu schneien, sollte sie einfach mal 1 & 1 zusammenzählen, sich an die Ereignisse und das Chaos der letzten 1000 Jahre besinnen und verflucht nochmal einen Krisenplan vorbereitet haben sodass NICHT die Oberleitungen einfrieren und die Leute einen Zug nach dem anderen verpassen. Und wenn sie da mit dem Fön sitzen müssen und alles warm halten – sie werden doch bezahlt oder?
    In Hamburg heult schon die PVG rum und streikt damit sie mehr Geld bekommt, und nun fallen reihenweise SBahnen aus-
    The same prodedure as every year!

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