Die „explodierende“ Cola

Schon seit drei Monaten habe ich keinen Blogeintrag mehr geschrieben. Wer jetzt allerdings denkt, in der Zeit war nichts, der hat die Rechnung ohne die Bahn gemacht 😉 Würde ich für jede Verspätung von fünf Minuten oder größer einen Beitrag schreiben, dann wäre hier inzwischen alles voll im Blog! 😀 Aber das wäre ja langweilig, das ist ja schließlich Standard. Trotzdem sind mir in den letzten drei Monaten auch wieder drei interessante Dinge passiert beim Bahnfahren. Hier also die erste Story 🙂

Eigentlich ist sie kurz erzählt und ausnahmsweise ist sogar mal nicht die Bahn das Problem. Ich hatte Durst. Also hab ich mir am Kiosk in Uelzen eine Flasche Coca-Cola gekauft. Klingt unspannend? Ist es bis hier hin auch…Dann bin ich in den Zug eingestiegen und hab die Flasche vorsichtig aufgedreht. Das Ergebnis war, als hätte man Mentos in die Cola getan. Die Flasche fing nicht irgendwie langsam an zu schäumen, sondern ging quasi „explosionsartig“ hoch und sprühte wie ein Rasensprenger in alle Richtungen. Sie ließ sich auch nur schwer wieder zu drehen und bis dahin war auch eh schon alles passiert. Ich saß auf einem 4er im metronom. Alle 4 Sitze und Rückenlehnen waren danach klitschnass, die Cola floss über den Tisch in der Mitte und war bis oben an die Scheibe gespritzt, von der es runterlief. Meine Hose und mein T-Shirt sahen natürlich genau so schlimm aus und der Boden „schwamm“ auch. Einige Leute schauten inzwischen zu mir herüber und schauten glaube ich genau so perplex drein wie ich. Die Colaflasche war bis aufca. 1/3 leer, der Rest war in diesen 2-3 Sekunden komplett rausgesprüht. Ich habe dann begleitet von einem lauten „Scheiße“ mein T-Shirt ausgezogen und damit erst einmal die Scheibe und den Tisch einigermaßen wieder trocken gelegt. Danach konnte ich das T-Shirt auch auswringen. Zum Glück hatte ich in meinem Rucksack noch frische Sachen, habe mir also erst einmal ein frisches T-Shirt angezogen und das dreckige in eine (ebenfalls vorhandene) Plastiktüte gesteckt. Die Hose war aus einem leichten Stoff und ich beschloss zu warten, bis sie von alleine trocknet. Dann wollte ich mich wieder hinsetzen und stellte fest, dass das jetzt Maßarbeit ist. Schließlich war alles klitschnass. Aber der Bereich, wo ich vorher gesessen hatte, war ja gerade eben noch trocken – das war schließlich in meinen Klamotten statt im Sitz gelandet. Also in Maßarbeit wieder hingesetzt und die Zugfahrt nach Hannover „genossen“. In Hannover war meine Hose dann auch wieder trocken, es klebte bloß alles, Arme, Beine, …

Ach ja, einen Schluck von der restlichen Cola hab ich auch noch genommen – es war nicht das kleinste bisschen Kohlensäure darin. Diese war wohl schlagartig entwichen und hatte halt diesen Effekt hervorgerufen. WARUM die Kohlensäure schlagartig entwichen ist, konnte ich aber nicht erkennen. Ein Mentos war nicht in der Flasche 😉 Und normales Überschäumen ist 3x so langsam und 10x so wenig ^^

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4 Responses to “Die „explodierende“ Cola”

  1. oliver wakter sagt:

    Ich hab gerade deine Story gelesen und mich vor lachen nicht mehr eingekrigt…Sowas ist mir auch noch nicht passiert.klingt als hättest du eine sehr interessante, vor Begeisterung überschäumende Zugfahrt gehabt…lach

  2. oliver walter sagt:

    looooooooooooooooooooooooool

  3. Ich hab gerade deine Story gelesen und mich vor lachen nicht mehr eingekrigt…Sowas ist mir auch schon passiert im bus alle wahrennas geworden und haben überall vestgeklebt am stuhl am tisch an der wand und in der abhn wo die aus steigen wollten die kamm aber nicht dazu die mussten erst warten biss es trocken wurde und dan kaltes wasser nemen das die wieder ab gekommen sind passiert.klingt als hättest du eine sehr interessante, vor Begeisterung überschäumende Zugfahrt gehabt…lach

  4. Oliver Walter sagt:

    absolut geil wäre gerne dabeigewesen wie du ne schöne cla-dusche ab bekommst xD

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