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Suizid Nummer 5

Wäre ja langweilig, wenn sich gar keiner mehr vor den Zug schmeißen würde… Ich saß im metronom von Hannover nach Uelzen. Kurz vor Uelzen kam dann die Durchsage, dass es im Bahnhof Uelzen wegen eines Personenunfalls etwas durcheinander geben würde, da einige Gleise noch gesperrt seien. Deswegen könne man nichts über die Anschlusszüge sagen.

Kurz bevor wir in den Bahnhof einfuhren, kamen wir dann schon an einem Güterzug vorbei, der mitten auf der Durchfahrtsstrecke stand und um den einige Leute herum liefen…

Im Bahnhof dann war ca. die Hälfte des Bahnsteigs gesperrt. Auf den Gleisen liefen gerade Polizisten und schienen alles zu „kartieren“. Als diese fertig waren, kam der Leichenwagen und zusammen mit ein paar Feuerwehrmännern wurde eingesammelt. Es sah teilweise aus, als würden sie zu groß geratene Rindersteaks einsammeln… Außerdem hatten sie viel einzusammeln, müssen eine ganze Menge Teile gewesen sein… Schwarzer Humor: Immerhin konnten sie sich den Krankenwagen sparen, da war eh nichts mehr zu machen 😀

Nachdem sie fertig gesammelt hatten, wurde der Rest einfach mit Wasser weggespült…

Das war Suizid Nummer 5, durch den ich in irgendeiner Form beeinträchtigt wurde.

Immerhin ging es mit nur geringer Verspätung weiter Richtung Hamburg.

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